Sun Microsystems kündigte heute an, den deutschen VirtualBox-Hersteller Innotek GmbH übernehmen zu wollen.
VirtualBox soll neben Sun xVM eine Ergänzung der Virtualisierungslösungen Suns sein. Erst gestern wurden Betas von VirtualBox für Mac und OpenSolaris veröffentlicht. Die 22 Innotek-Mitarbeiter möchte Sun übernehmen und die Niederlassungen in Dresden und Stuttgart erhalten.
Als Gastsysteme unterstützt VirtualBox Linux mit Kernel ab 2.2, einige BSDs, Solaris, Windows ab 98 und OS/2.
Quelle: heise online
Die mit Microsoft Office 2007 eingeführte Oberfläche Fluent UI mit seinen sogenannten Ribbons erfreut sich laut Microsoft großer Beliebtheit. Aufgrund der Erfahrungen möchte man dieses Konzept nun auch in der nächsten Windows-Version, Codename Windows 7, verwenden.
Als Microsoft in seinem Office-Paket erstmals die Fluent UI einsetze, waren viele Benutzer skeptisch. Nach Microsofts Aussagen hat sich dieses Wagnis aber bezahlt gemacht und es haben sich viele Benutzer schon nach kurzer Eingewöhnungszeit an die neuartige Oberfläche gewöhnt und arbeiten mit ihrer Hilfe effizienter. Deshalb ist es geplant, die Oberfläche auch in einige Anwendungen des nächsten Windows-Betriebssystems einfließen zu lassen.
Momentan steht die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) unter der Aufsicht des US-Handelsministeriums, jedoch läuft der Vertrag, der dies regelt, im September 2009 aus. Der ICANN-Vorstandsvorsitzende Peter Dengate Thrush regte deshalb eine Diskussion an, die ICANN unter eigene Kontrolle zu stellen.
Auf dem aktuell stattfindenden Treffen der privaten Netzverwalter in Delhi wurde die Diskussion angeregt, die Kontrolle über die zentrale Rootzone unter eine andere Kontrolle als die der USA zu stellen. Die ICANN soll dabei unabhängig von Firmen und Regierungen agieren. Die ICANN-Spitze hat sich dafür bereits ausgesprochen.
Die Kontrolle der USA über die Rootzone hat schon zu manch internationalen Auseinandersetzungen geführt. Dabei haben die USA das Recht die Rootzone weiterzugeben, wie aktuell auch VeriSign mit die Rootzone verwaltet. Wenn sich die ICANN nun für unabhängig erklärt, könnten die USA die Rootzone an andere Organisationen vergeben, der US-Rechnungshof deutete dies bereits an.
Besorgnis darüber zeigte sich bereits in der Wirtschaft. Die zentrale Verwaltung in der Hand einer Regierung könnte zu Problemen führen. Besonders wenn weitere Regierungen versuchen sollten sich dort einzumischen.