Nach Angaben des Branchenverbands Bitkom haben Internet-Nutzer im vergangenen Jahr mehr als 34 Millionen Songs aus Online-Shops geladen und dafür mehr als 60 Millionen Euro ausgegeben.
Grundlage für die Angaben ist eine Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK. Das entspricht einer Steigerung des Absatzes um ein Drittel gegenüber 2006. Wobei Männer, nach den Angaben des Bitkom, besonders aktiv und für rund zwei Drittel der Downloads verantwortlich sind. Die Hälfte des Umsatzes macht die Branche mit Personen unter 30 Jahren.
Quelle: heise.de
Wie Slashdot zu berichten weiß, hat die pakistanische Regierung die Provider aufgerufen, den Zugriff auf YouTube zu blockieren.
Der Grund sei dabei der Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung religionskritischen Materials. Vor einigen Jahren sorgten dänische Karikaturen für ähnlichen Aufruhr in der islamischen Welt.
Momentan steht die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) unter der Aufsicht des US-Handelsministeriums, jedoch läuft der Vertrag, der dies regelt, im September 2009 aus. Der ICANN-Vorstandsvorsitzende Peter Dengate Thrush regte deshalb eine Diskussion an, die ICANN unter eigene Kontrolle zu stellen.
Auf dem aktuell stattfindenden Treffen der privaten Netzverwalter in Delhi wurde die Diskussion angeregt, die Kontrolle über die zentrale Rootzone unter eine andere Kontrolle als die der USA zu stellen. Die ICANN soll dabei unabhängig von Firmen und Regierungen agieren. Die ICANN-Spitze hat sich dafür bereits ausgesprochen.
Die Kontrolle der USA über die Rootzone hat schon zu manch internationalen Auseinandersetzungen geführt. Dabei haben die USA das Recht die Rootzone weiterzugeben, wie aktuell auch VeriSign mit die Rootzone verwaltet. Wenn sich die ICANN nun für unabhängig erklärt, könnten die USA die Rootzone an andere Organisationen vergeben, der US-Rechnungshof deutete dies bereits an.
Besorgnis darüber zeigte sich bereits in der Wirtschaft. Die zentrale Verwaltung in der Hand einer Regierung könnte zu Problemen führen. Besonders wenn weitere Regierungen versuchen sollten sich dort einzumischen.